First Session

It`s time for a game.

Woher kommt das Wort Session?
Ursprünglich aus dem englischen und bedeutet „Sitzung oder auch Behandlung“
Ja, so eine BDSM-Session ist schon manchmal eine aufreibende Behandlung.
Im Grunde wird hier der Zeitraum, in dem miteinander agiert wird, eigentlich als
Session genannt, wobei meines Erachtens der Begriff eher Optional ist
um bestimmte Spielsituationen einzugrenzen.

Denn bei 24/7 ist eine Session, ein permanent zustand zwischen den agierenden.
Daher wohl eher eine unglücklich gewählte Bezeichnung, meines Erachtens.
Da es unterschiedliche Neigungen, Fetische innerhalb so manch einer
BDSM-Beziehung gibt, muss es nun nicht wirklich zu zeitlich begrenzten
Sitzungen kommen. Wobei hier klar gesagt werden muss, dass es bei einer
professionellen Domina sehr wohl zu einer zeitlich begrenzte Sitzung kommt.



Wir bleiben aber mal in diesem Artikel bei dem, was man „als Session“ im
Anfängerbereich gerne anspricht bzw. dazu gerne gesagt wird. Viele Anfänger,
im BDSM denken, dass eine Session gleich ein extrem ist und über Stunden
gehen wird, was falsch ist. Eine Session hat keinen wirklichen zeitlichen,
Rahmen, daher kann eine Session auch mal 5 min gehen. Vor allem, wenn
man auch über seine Wünsche, Neigungen und auch seine Tabus spricht,
wobei man klar seine grenzen dem anderen mitteilt, so ist dies schon in
meinen Augen eine Session, den man nimmt sich für seinen gegenüber
die nötige Zeit. Was ja eigentlich der grundlegende Aspekt einer Session ist.

Eine Session ist immer individuell, klar, man kann sie planen. Ehrlich, es
kommt immer anderes, wie man es ursprünglich geplant hat. Daher eher,
grundlegende Dinge planen, nicht alle Details oder gar die gesamte
Session von A bis Z. Einfach, einfach halten, was man durch bestimmte
Rituale, Befehle und oder Aufgaben locker erreichen kann.

Zum Beispiel:

Halsband anlegen, dann wissen alle Spieler eine Session geht nun los.

Viele Anfänger fragen gerne, wie läuft eine Session den ab?
Zuerst einmal hängt dies wohl von den Rollen ab, in denen man BDSM
erlebt und auslebt. Im Bondage wird eine Session ganz anderes ablaufen
wie im Spanking. Dennoch gibt es 6 Punkte, die man eigentlich recht gut
auf jede Session anwenden kann.

  1. Die Vorbereitung
  2. Die 3 Säulen des BDSM
  3. Der richtige Einstieg und auch Aufwärmen
  4. Sicherheit geben und auch Pausen machen
  5. Das Crescendo
  6. After-Care

Ich hoffe, es war wirklich kurz und knapp?
In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal.

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